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22. Dezember 2015

Günstig und behaglich leben durch gut erhaltene Genossenschaftswohnungen

Sozialer Wohnungsbau war in Deutschland seit der Fuggerei in Augsburg ein Thema. Die Fugger bauten für ihre Mitarbeiter eine Siedlung, die genossenschaftlich aufgebaut war. Jeder Mieter erhielt gegen ein geringes jährliches Entgelt ein lebenslanges Wohnrecht, muss dafür für Jakob Fugger regelmäßig beten. Die Gebete sind heute nicht mehr üblich, doch hat sich die Ausrichtung erhalten. Nach 1945 entstanden in beiden deutschen Staaten genossenschaftlich organisierte Wohnsiedlungen.

Dazu zählte in Brandenburg etwa eine kleine Wohnung in Elsterwerda. Gebaut wurden mehrgeschossige Häuser in festen Siedlungen. Gebaut wurde für Bürger der einfachen Schichten. Einraum-Appartements bis Dreizimmerwohnungen waren immer im Angebot. Äußerlich sind diese Gebäude von anderen Häusern und Siedlungen des sozialen Wohnungsbaus nicht zu unterscheiden. Der Unterschied liegt in den Verträgen. In einer Genossenschaftswohnung kann ein Bürger nur einziehen, wenn er Mitglied der Genossenschaft ist. Eintreten kann jeder, wenn er aufgenommen wird. Grenzen setzen die freien Wohnungseinheiten. Mit der Mitgliedschaft wird eine einmalige Zahlung als Einlage fällig.

Dann ist das Mitglied berechtigt, eine Wohnung zur Miete zu erhalten. Sobald eine Einheit frei wird, können sich Mitglieder entscheiden. Die gezahlte Einlage wird davon nicht beeinträchtigt. Sie dient zur Erhaltung der Gebäude und wird verzinst. Allein als sichere Einlage mit kleiner Verzinsung ist das Entgelt oft interessant. Zudem sind die Mieten relativ gering. Die Gebäude werden meist besser betreut und gewartet als andere Häuser. Auch werden die Außenanlagen sehr gepflegt. Genossenschaften sind außerdem staatlich unabhängig und freier. Mitglieder gehen fast alle sehr behutsam mit den Wohnungen um, sodass es sich fast immer um schöne Siedlungen handelt.

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28. September 2015

Immobilienpreise 2015 und 2016 in Deutschland – weitgehend konstant

Was die Preise für Immobilien in Deutschland angeht, gab es in den vergangenen 5 Jahren einen deutlichen Trend. Gerade in Ballungsräumen wie z.B. Hamburg, Berlin, München und dem Raum Rhein und Ruhr gab es einen deutlichen Anstieg der Kaufpreise sowie der Mietpreise für Immobilien. Dieser ist zwar nach wie vor vorhanden, allerdings nicht mehr so ausgeprägt, wie es noch vor zwei bis drei Jahren der Fall gewesen ist. In einigen Großstädten wie z.B. Düsseldorf oder Köln steigen die Mieten nur noch sehr leicht und es ist davon auszugehen, dass sie dieses Niveau möglicherweise in den kommenden Jahren halten werden, aber kaum noch so drastisch steigen werden, wie es in der jüngsten Vergangenheit der Fall gewesen war.

Immobilienpreise 2016 – was könnte die Wende bringen?

Es gibt viele Argumentationen, die davon ausgehen, dass die Preise für Immobilien in den nächsten Jahren fallen könnten. Dies ist natürlich auch immer davon abhängig, wie leicht Immobilien finanziert werden können. Derzeit liegen die Preise für Immobilien deutlich über den Preisen der vergangenen Jahre. Darüber hinaus können Immobilien aber auch sehr günstig finanziert werden. Ein Immobilienkredit kann bereits zu einem Zinssatz in Höhe von 1,5 bis 2% p.a. aufgenommen werden. Die Zinsen werden in vielen Fällen auf bis zu 10 oder gar 15 Jahre fest angeboten, was dazu beiträgt, dass die Immobilienkredite leicht und schnell vergeben werden können. Tipps zur Immobilienfinanzierung (siehe Link) gibt es im Internet jede Menge.

Zwangsversteigerungen in den kommenden 10 Jahren?

Sollte das Zinsniveau in Deutschland wieder ansteigen, könnte dies bedeuten, dass auch die Zahl der potentiellen Zwangsversteigerungen in einigen Jahren wieder zunimmt. Viele Immobilien wurden in den vergangenen Jahren zu niedrigen Zinssätzen finanziert. Dabei ist jedoch nicht klar gewesen, wie lange die Finanzierung läuft, bzw. wie der Zinssatz bei einer Anschlussfinanzierung liegt. Sollten die Zinsen wieder steigen, könnte dies dazu führen, dass einige knapp kalkulierte Hauskäufe problematisch in der Fortführung der Finanzierung werden, was in den kommenden Jahren zu Zwangsversteigerungen führen könnte.

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