4. Januar 2011
Die Skisaison kann kommen. Der Schnee ist wunderbar und es wird Zeit die Bretter zu schwingen. Zwischendurch genehmigt man sich auf der Skihütte einen kleinen Jagertee und damit es den Skifahrern und den Skifahrerinnen nicht ganz so kalt wird, stellen die Betreiber der Skihütte einen Feuerkorb und vielleicht sogar ein paar Heizstrahler auf. Der Feuerkorb kann mit Holzkohle oder mit Holz befeuert werden. Natürlich sollte man zum Anzünden des Feuers kein Benzin oder Spiritus verwenden. Gerade in den Bergen weht meist ein starker Wind und dabei kann es doch passieren, dass ein paar Spritzer der entzündlichen Flüssigkeit auf Kleidungsstücke oder auf Teile der Hüte bzw. der Tische und Bierbänke gelangt. Zündet man dann ein Streichholz, dann kann es passieren, dass, anstatt des Feuerkorbs, etwas anderes zu brennen beginnt. Mit dem Heizstrahler kann man das Feuer wesentlich besser regulieren. Der Heizstrahler wird mit Gas befeuert. Zum Zünden gibt es einen Zünder und die Gaszufuhr kann man mit einem Drehknopf regeln. An der Spitze des Heizstrahlers befindet sich ein Schirm, die die Hitze unten hält. Man wird sich in der Nähe dieser beiden Feuerquellen sehr wohl fühlen und sich wieder aufwärmen können, bevor man wieder auf die Skier steigt und ins Tal hinunterfährt. Auch für den Garten eignen sich ein Feuerkorb oder ein Heizstrahler. Man kann beides zu jeder Jahreszeit nutzen und sie halten nicht nur schön warm, sondern das warme Licht des Feuers sorgt auch noch für eine ausgelassene Stimmung im Freien. Bei jeder Gartenparty kann man Feuerkörbe als Wegmarkierung nutzen und die Heizstrahler stellt man dort auf, wo die Gäste sitzen..
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Eranie Funderburk •

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21. November 2010
Die Teilnehmer der Therapieausbildung erfahren im Seminar zur Paartherapie auch die Hintergründe dazu, wie sich ein Paar findet.
Wenn ein Mensch erwachsen ist, dann wird er sich eine/n Partner/in suchen, die/der dem eigenen Familiensystem entspricht. D.h. unbewusst wird derjenige Partner als passend ausgewählt, der ähnliche Regeln und Verbote aus seinem System heraus „befolgt“. Das soll verhindern, dass man mit wunden Punkten konfrontiert wird. Wenn also jemand zum Beispiel nicht Wut zulassen durfte, dann wird er sich keinen Partner suchen, der offen und aggressiv seine Konflikte austrägt. Dieses würde zu viel Spannung für die betreffende Person bedeuten. In der Psychotherapieausbildung lernen dazu die Teilnehmer mit einem Paar über solche Gemeinsamkeiten an Regeln, Geboten und Verboten zu sprechen. Die Partner sollen sich gemeinsam anschauen, wie angemessen solche Regeln sind und welche sie gern dazu nehmen möchten.
Gleich und gleich gesellt sich gern: Es finden sich also Partner, welche dieselben verbotenen Gefühle und Ansichten verdrängt haben. So haben sie vielleicht als gemeinsames Thema das Verdrängen und nicht-Zulassen von Traurigkeit. Sie finden sich dann vielleicht, weil beide gleichermaßen lustig und fröhlich sind. Wenn sie sich gefunden haben, dann werden sie merken, dass sie viele gemeinsame Einstellungen, Verhaltensweisen und Interessen haben. Was sie nicht merken, sind die gleichen verdrängten Gefühle, weil diese ja gerade nicht wahrgenommen werden. Der Vorteil bei der Partnerwahl besteht also darin, nicht mit den eigenen verdrängten Anteilen konfrontiert zu werden, weil der Partner diese ebenfalls verdrängt.
Gegensätze ziehen sich an: Was aber ist mit Partnern, die unterschiedlich sind? Hier sind die Unterschiede nur scheinbar. Wenn wir zum Beispiel ein Paar haben, wo die Frau sehr fröhlich wirkt und der Mann sehr ernst. Hier könnte man meinen, dass es keine gemeinsamen verdrängten Anteile gibt. Bei näherer Betrachtung stellt sich aber heraus, dass beide (!) das Thema Traurigkeit verdrängen. Bei der Frau wird nur Fröhlichkeit zugelassen und die Traurigkeit verdrängt. Beim Mann kann es als Kind zu einer doppelten Verdrängung gekommen sein. Als Kind durfte er vielleicht auch keine Traurigkeit zulassen und hat diese verdrängt. Daraufhin hat er alles mit Fröhlichkeit überspielt. Nun könnten aber die Eltern diese Fröhlichkeit nicht zugelassen haben, so dass diese ebenfalls verdrängt wurde. Daraufhin blieb als Verhaltens- und Emotionsmuster nur die Ernsthaftigkeit. Ein solcher Mann wäre dann von der Fröhlichkeit seiner Frau angezogen, weil es bei ihm eine (unbewusste) Sehnsucht danach gibt, diesen verdrängten Anteil zu zulassen. Gleichzeitig würde die Frau von seiner Ernsthaftigkeit angezogen werden. Damit verhalten sich beide komplementär.
Mann und Frau bilden dann ein neues System mit eigenen Regeln und Verboten. Oft ist dieses ähnlich dem System der Eltern. Auch eine Abgrenzung vom System der Eltern wird oft nicht aufrecht erhalten sondern wird wieder zu einer Ähnlichkeit zurück finden.
Eine gesunde Partnerschaft zeichnet sich dadurch aus, dass jeder toleriert, dass und was der andere an Gefühlen verdrängt. Dass man bereit ist, dahin zu schauen und sich diese verdrängten Anteile bewusst zu machen und dass es einen recht freien, ungezwungenen Umgang miteinander gibt.
Bei einer gestörten Partnerschaft werden viele Gefühle abgespalten und verdrängt. Die Partner sind empfindlich gegenüber Kritik und es kommt zu häufigen Konflikten und Streitereien. Die Teilnehmer der Therapieausbildung lernen dazu Strategien, wie Konflikte konstruktiver geführt werden und wie eine zu starre Partnerschaft um neue Verhaltensweisen und Einsichten erweitert werden kann.
Autor: Dipl.-Psych. Norman Ehlert – Leiter der Integrierenden Therapieausbildung.
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5. Juni 2010
Es gibt neuerdings eine gute Ergänzung für die Gartenausrüstung. Es handelt sich um ein transportables Dach, das beispielsweise über ein Planschbecken gestellt werden kann. Natürlich eignet es sich auch ganz hervorragend als Sonnenschutz für den Sandkasten oder für jeden anderen Platz im Garten. Das Dach hat sogar Seitenwände, die aus einem Material bestehen, das Moskitonetzen sehr ähnlich ist. Das hat zur Folge, dass Kinder im Planschbecken nicht nur vor Sonne geschützt sind, sondern auch vor Insekten. Bienen, Wespen oder Stechmücken sind in den Sommermonaten ja immer unterwegs und meistens sind sie dort, wo sie keiner brauchen kann. Aber ein Pavillon über dem Planschbecken oder dem Sandkasten ist ein gutes Gegenmittel. Die zarte Kinderhaut braucht auf diese Weise auch nicht mit Insektenschutzmittel eingecremt werden. Cremes oder Sprays, die auf die Haut aufgetragen werden, wirken ja nicht nur gegen die Insekten, sondern auf irgendeine Weise auch auf die Haut. Auch wenn die Bestandteile solcher Mittel meistens nicht gesundheitsgefährdend sind, aber je weniger Chemie auf Kinderhaut trifft, desto besser ist es. Ohne Insektenschutz ins Planschbecken zu gehen, ist jedoch mehr als leichtsinnig, denn es kann ja niemand wissen, was da so alles herumfliegt und stechen oder Krankheiten übertragen kann. Unter diesen Aspekten erscheint es fast unverständlich, dass Kinder überhaupt ohne den Schutz eines Pavillons mit Insektenschutz in ein Planschbecken gesetzt werden. Ein Hütchen gegen die Sonne hilft da nicht viel, auch wenn manche Eltern glauben, dass ein Sonnenhut, eine Sonnenbrille und Sonnencreme als Ausrüstung für das Planschbecken ausreicht. Das ist zwar besser, als nichts, aber eben nicht genug..

Schossig •

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19. Februar 2010
Die Vogelbeere, die auch als Eberesche bezeichnet wird, gehört zu den hauptsächlich wild wachsenden Baumarten.
1997 wurde dieser Laubbaum zum „Baum des Jahres“ gewählt. Sie ist, ganz gleich zu welcher Jahreszeit, wunderschön anzusehen. Im Frühjahr zeigen sich die weißen Blüten in ihrem schönsten Bild, im Spätsommer leuchten die roten Beeren und im Herbst verfärben sich die Blätter in den wunderbarsten Farben.
Die Beeren, die im August heranreifen, sind ein, bei den Vögeln, sehr beliebtes Futter. Daher stammt auch der Name „Vogelbeere“. Aufgrund dieser Tatsache, dass die Beeren bei den Vögeln sehr beliebt waren, wurde dieser Baum als Lockmittel für den Vogelfang verwendet.
Auch der lateinische Name „Sorbus aucuparia“ deutet darauf hin. Aucuparia wird von avis capere abgeleitet, was „Vögel fangen“ bedeutet. Im altdeutschen wurde die Vogelbeere als Aberesche, als „falsche Esche“ benannt, weil die gefiederten Blätter der, der Esche ähneln. Innerhalb dieser Bäume besteht keine Verwandtschaft. Heute zählt sie zu den Rosengewächsen.
Zu finden ist die Eberesche in fast jeder Landschaft, an Straßen- und Feldrändern, in Gebirgen und in Wäldern. Da sie ein sehr tief gehendes und verzweigtes Wurzelwerk besitzt, wird sie auch gerne als Lawinenschutz gepflanzt. In Parkanlagen und Ziergärten ist sie als Zierbaum zu finden, einerseits, da sie vielen Vögeln Nahrung und Unterschlupf bietet, zum andern, weil sie eine optische Bereicherung darstellt.
Die Bäume haben eine durchschnittliche Höhe von circa 15 bis 20 Metern und gehören somit zu den kleinwüchsigen Gattungen. Die Verbreitung der Samen erfolgt durch den Kot der Vögel, so dass die Vogelbeere an vieler Ort zu finden ist.
Die Beeren der Eberesche enthalten unter anderem sehr viel Vitamin C.
100 Gramm dieser Frucht liefern 98 Milligramm Vitamin C, so dass sie direkt nach der Paprika (100 mg) aufzuführen sind. Spinat, der ebenfalls zu den Vitamin-C-Lieferanten zählt, liefert im Vergleich zur Vogelbeere nur 50 bis 90 mg. Der Geschmack der Beere ist etwas bitter, was die Parasorbinsäure bewirkt, die zu Magenproblemen führen kann. Werden die Beeren gekocht, können sie in größeren Mengen, zum Beispiel als Marmelade, gegessen werden. In manchen Regionen wird, statt Preiselbeeren, auch gerne Vogelbeeren-Marmelade zu säuer¬lichen Wildgerichten serviert. Durch das Kochen wird die Parasorbinsäure in Sorbinsäure umgewandelt, die gut verträglich ist.
Im Fichtelgebirge bilden die Beeren der Eberesche die Grundlage für die Herstellung eines sehr bekannten und bekömmlichen Magenbitters. Auch in Tschechien gilt ein Likör als eine Spezialität, der aus den Beeren der Eberesche hergestellt wird.
In der Heilkunde gelten die Beeren als harntreibend, Immunsystem-steigernd und können bei Leber- und Gallenproblemen, bei Gallensteinen, bei einer Lungenentzündung oder Bronchitis Abhilfe schaffen. Bereits früher wurden aus den Blättern Tee gekocht, der bei Magenproblemen helfen sollte. Saft, der aus den Beeren gepresst wurde, wirkte als Abführmittel. All diese Anwendungs- und Verwendungsgebiete entstanden sozusagen aus der Not heraus.
Bereits die alten keltischen Priester waren von diesem Baum fasziniert, so dass sie ihn auch den „Baum des Lebens“ nannten. Seine Zweige sollten vor bösen Drachen schützen, deshalb wurden sie über Haus- und Stalltüren gehangen.
Auch das Holz wurde und wird heute noch verarbeitet. Es eignet sich sehr gut für feine Schnitzerei-Arbeiten, da es sehr biegsam und elastisch ist.
Macht man sich im Internet auf die Suche nach Rezepten mit den Vogelbeeren, trifft man auf die seltsamsten Köstlichkeiten. Von selbstgebranntem Schnaps über Variationen mit Kürbis oder mit Apfel und Gin, es sind keine Grenzen gesetzt..
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